Leider ist Varadero das einzige, was einem in Erinnerung bleibt oder einfällt, wenn man an Varadero denkt. Nicht, dass es dort nicht schön wäre, doch verpasst man ein wenig das einzigartige Zwischenmenschliche in Kuba zu erleben.

Mit den 22km langen Sandstränden bietet die Halbinsel Hicacos, im Verwaltungsgebiet Matanzas gelegen, die höchste Hoteldichte Kubas. Fälschlicherweise auch „Varadero“ genannt, streckt sich die Halbinsel vom Festland ab, wie ein gespreizter kleiner Finger von der Hand. Somit gibt es auf beiden Seiten Wasser, wobei nur auf der dem Meer zugewandten Seite Sand zu finden ist, bietet die Seite des Landesinneren eine Bucht, die viel der ursprünglichen Fauna zeigt.

Kleiner Teil des Strandes der Halbinsel Hicacos

Die einzige größere Stadt in der Nähe, Varadero, bietet ebenfalls viele kleine Hotels, Parks und touristische Märkte. Schon in vor kolonialer Zeit gegründet, hat Varadero schon viel gesehen. Von Piraten, solventer kubanischer Gesellschaft über amerikanische Großindustrielle (DuPont) und Ganster (Al Capone) bis hin zu Diktatoren (Fulgencio Batista). Der Massentourismus begann 1950 wurde aber erst 1990 aber nach der Öffnung für den internationalen Tourismus wirtschaftlich relevant. Ab den neunziger Jahren wurden vornehmlich Oberklasse Hotels errichtet, die Varadero zu dem machten, was es heute ist.

Vier Sterne Hotel auf der Halbinsel Hicacos bei Varadero

Den Weg dorthin finden die meisten Touristen über den Internationalen Flughafen von Varadero (Juan Gualberto Gomez), wo die meisten Touristen empfangen und abgefertigt werden. Bis auf Tagesausflüge in die anderen Provinzen, bekommt man von Kuba und seinen schönen Seiten leider nicht viel zu sehen. Wie anfangs schon erwähnt, hat Varadero eine unbestritten schöne Seite, die aber zu vernachlässigen ist, wenn man sie mit den Möglichkeiten und Schönheiten vergleicht, die andere Städte und Provinzen zu bieten haben.

Blaugrüner Gecko auf einer Palme in Kuba

Leider werden die meisten Hotels nur gebaut aber schlecht instand gehalten, was sie mit den internationalen touristischen Zielen nicht vergleichbar macht. Ein paar prestigeträchtige Hotels gibt es aber, die heißt es über erfahrenere Urlauber in Kenntnis zu bringen. Grundsätzlich kann ich die Melia Hotelgruppe empfehlen, welche eine Vielzahl an Hotels in jeder Stadt zu bieten hat. Da fast alle vier bis fünf Sterne Hotels ein All inklusive Modell anbieten, wird einem die Auswahl der Verpflegung recht einfach gemacht. Dass es einen Unterschied – z.B. der servierten Getränke lokal oder importiert – gibt bemerkt man erst wenn man schon einige Hotels besucht und seine Erfahrungen gesammelt hat.

Geheimtipp: Golfclub Varadero – Melia Las Americas