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Am 7. Februar 1962 wurde durch die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) unter Präsident J.F. Kennedy ein Handels-, Wirtschafts- und Finanzembargo verhängt gegen Kuba unter der Führung von Fidel Castro. Hintergrund für dieses Embargo war die Tatsache, dass die kubanische Regierung unter Castro verschiedene US-amerikanische Besitztümer enteignet hatte. In seiner Gesetzesverankerung erhielt das Kuba Embargo die Bezeichnung ‘Cuban Democracy Act‘, denn erklärtes Ziel des Embargo war es unter anderem, die Entwicklung einer kubanischen Demokratie zu fördern.
Geschichtlicher Hintergrund des Kuba Embargos:
Vor Inkrafttreten des Kuba Embargos hatte eine lange wirtschaftliche und politische Bindung bestanden zwischen Kuba und den USA, obwohl Kuba bis Ende des 19. Jahrhunderts dem spanischen Kolonialreich angehört hatte; 1898 war die Kontrolle über Kuba durch Spanien an die USA übergeben worden (vorhergegangen war die Niederlage Spaniens im Spanisch-Amerikanischen Krieg). In der Folge investierten die USA unter anderem in die kubanische Tabak- und Zuckerproduktion. Eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA trat ein, als am 1. Januar 1959 im Zuge der Kubanischen Revolution Fidel Castro die Macht in Kuba übernahm; im Vorfeld war der bis dahin herrschende General Fulgencio Batista gestürzt worden. Bereits seit März 1958 (als der Kampf zwischen der Batista-Regierung und Rebellen begonnen hatte) hatte ein US-amerikanisches Waffenembargo gegen Kuba bestanden. Zu den Faktoren, die zur Verschlechterung der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Kuba beitrugen, zählte unter anderem das Inkrafttreten des ersten Agrarreformgesetzes unter Fidel Castro; denn im Rahmen dieses Gesetzes wurde die Enteignung von Großgrundbesitz legitimiert, der sich bis dahin überwiegend in US-amerikanischen Händen befunden hatte. Zwar wurde den USA ein Entschädigungsangebot durch die kubanische Regierung gemacht, dieses wurde aber von der US-Regierung als unzureichend zurückgewiesen.
Einen weiteren negativen Einfluss auf die kubanisch-US-amerikanischen Beziehungen hatten aus der Perspektive der USA die sich seit 1959 stärkenden Beziehungen zwischen Kuba und der damaligen Sowjetunion. 1960 kam es dann zwischen den USA und Kuba zu einem Wirtschaftskrieg und am 19. Oktober 1960 wurde durch die USA ein Exportverbot nach Kuba ausgesprochen.
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