Urlaub in KubaKnapp ein Jahr ist es her, dass die erfolgreiche Verhandlungspolitik der USA den Weg für amerikanische Touristen auf die Karibikinsel ebnete. Das Embargo, welches Individualreisen ohne Bildungsauftrag verbot und nur Gruppenreisen mit offiziell genehmigtem Programm erlaubte, wurde aufgehoben. Seitdem ist die Zahl der US-Touristen rapide angestiegen. Die Infrastruktur auf Kuba, speziell der Hotelsektor, ist mit dem sprunghaften Anstieg überfordert. Immer mehr Touristen weichen auf privat vermietete Unterkünfte – sogenannte Casa Particulares – aus, was nicht zuletzt den Einheimischen hilft, ihre moderaten Einkünfte zu steigern und somit ihre Lebensverhältnisse zu verbessern.
Nicht nur Amerikaner nützen die geografische Nähe und die neu gewonnene Reisefreiheit für einen schnellen Sprung über das Meer, auch Touristen aus anderen Ländern werden wie magisch angezogen, da sie durch den vermehrten Ansturm von US-Bürgern einen grundlegenden Wandel der kubanischen Kultur befürchten. Die kommunistische Abschottung nach außen hat Kuba lange Zeit in eine Zeitkapsel verwandelt. Sichtbares und beliebtes Merkmal dessen sind die berühmten kubanischen Oldtimer aus den 50er und 60er Jahren, die trotz des aufgehobenen Importverbots immer noch das Straßenbild Kubas beherrschen. Neben den Autos locken die koloniale Architektur, die gute kubanische Küche sowie traumhafte Strände Touristen an. Die beliebtesten Exportschlager sind nach wie vor Rum und gute, handgedrehte Zigarren.

Kuba ist für seinen entspannten Lebensstil bekannt. Für einen Tanzkurs, zum Sprachaustausch oder Sonnenliegen, die Gründe für eine Kubareise sind vielfältig. Organisierte Rundreisen und baden oder Individualreisen mit dem Mietwagen sind die beliebtesten Reiseformen der Kuba-Urlauber.
Damit Ihre Kuba Rundreise trotz der verstärkten Nachfrage möglichst reibungslos verläuft, hat Cubatrotter als Länderexperte einige Tipps für Sie zusammengefasst:

Vergessen Sie nicht, dass Sie in ein kommunistisches Land reisen!

Flexibilität, Geduld und Toleranz sind gefragt. Kuba hat mit der Problematik des plötzlichen Nachfragebooms sehr zu kämpfen. Die Nachfrage übersteigt das Angebot an Hotelkapazitäten, Mietwägen und qualifizierten Reiseleitern. Reiseleiter werden auf Kuba durch offizielle Planstellen eingeteilt, die Qualität des Personals lässt dabei leider oft zu wünschen übrig. Die staatliche Steuerung des Tourismussystems verhindert eine direkte Zusammenarbeit mit den touristischen Leistungsträgern, zum Beispiel ist es Reisebüros nicht möglich, Verfügbarkeitsanfragen direkt an Hotels zu stellen sondern sie erhalten diese Informationen über Umwege. Besonders in der Hauptsaison von November bis März und Juli bis August ist es daher sehr wahrscheinlich, dass es zu kurzfristigen Hoteländerungen kommen kann.

Beachten Sie, dass die touristische Infrastruktur nicht mit westlichem Standard zu vergleichen ist!

Besonders der Standard der Unterkünfte entspricht oft nicht europäischen Erwartungen. Dies trifft auch auf Mietwägen zu. Informieren Sie sich vorab genau über realistische Möglichkeiten.

Buchen Sie langfristig im Voraus und in der Nebensaison von April bis Oktober!

Neben einer besseren Verfügbarkeit und somit besseren Chancen, Ihre gebuchte Reise auch wirklich so erleben zu können, wie Sie es sich vorgestellt haben, sind auch die Hotelpreise niedriger.

Neben all der geforderten Flexibilität und etwas Realismus, sprechen wir Ihnen Eines jedoch nicht ab: Reisen Sie nach Kuba mit der Erwartung, ein Land mit offenen Menschen und einzigartigem politischen System kennenzulernen!

Dieser Beitrag wurde verfasst
vom Spezialreiseveranstalter:

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