Währungen in Kuba – kubanisches Geld

Veröffentlicht am 17. März 2010, unter Leben in Kuba, von el-cheffe

In Kuba gibt es zwei Währungen, den kubanischen und den konvertiblen Peso. Der erste ist das Zahlungsmittel der einheimischen Bevölkerung, wobei die Kubaner über den konvertiblen Peso durch wechseln ebenfalls verfügen und ihn benötigen. Der konvertible Peso wurde ausschließlich für die Touristen geschaffen. Es ist also das Zahlungmittel der üblichen Pauschaltouristen, die meist weder auf kubanischen Märkten noch in einheimischen Geschäften einkaufen.

Wie oft zu lesen, ist es aber nicht so das der kubanische Peso für Touristen absolut wertlos ist. Wenn man spanisch spricht und weiß wo, kann man damit äußerst gut und günstig einkaufen bzw. Dienstleistungen bezahlen. Auf den schon erwähnten Märkten oder in z.B. kubanischen Kaffee´s kann man mit diesem Geld die selben Leistungen und Waren erwerben wie mit CUC (dem konvertiblen Peso), nur zu einem vergleichsweise billigem Preis.
Der Umrechnungskurs vom CUC zum kubanischen Peso ist 1:25, für einen konvertiblen Peso bekommt man also 25 ‘peso cubano‘. Für einen Euro bekommt man je nach Kurs 1,25 bis 1,45 CUC. Die tagesaktuellen Preise sind in den Wechselstuben ausgeschrieben, oder können der untenstehenden Liste entnommen werden.

 

 

 

Vor der Ausreise sollte das Geld wieder in eine international Verfügbare Währung zurück gewechselt werden. Da weder der CUC noch der kubanische Pesos in anderen Ländern anerkannt oder gewechselt werden. Wegen dem Wechselkursverlust, der bei jedem Wechsel 10% beträgt, ist es empfehlenswert auch immer nur soviel einzutauschen wie man auch tatsächlich benötigt. Die letzte Möglichkeit sein Geld wieder in Euro einzutauschen besteht an den jeweiligen kubanischen Flughäfen. Außerdem ist es offiziell verboten jegliche kubanische Währung auszuführen.

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3 Antworten zu “Währungen in Kuba – kubanisches Geld”

  1. ich-bleib-dahoam sagt:

    Wow, coole Seite, wirklich was ganz besonderes!!!
    Nicht irgend eine 08/15-page, sondern von einem echten Kenner! Das merkt man sofort. Was ich mir wünschen würde, wären noch ein paar inspirierende Fotos.

  2. ingrid kessler sagt:

    Wirklich sehr hilfreich. Danke

  3. H-P sagt:

    Wir waren garade 14 Tage als Pauschaltouristen in Kuba. Alle was wir erwartet hatten hat sich besätigt. Von sehr engagiert bis faul..alles erlebt. Von herzlicher Freundlichkeit bis aufdringlichem betteln. Besonder unangenehm vielen junge Frauen auf, die etwas verkaufen wollten. Wer nicht kauft wure beschimpft…wer für die Toilette keinen CUC zahlen wollte, wurde gelegentlich auch beschimpft. Besonders wo Touristen sind wird Trinkgeld erwartet und zwar im grassen Gegensatz zum eigenltichen Verdienst. Beispiel: Beim AI Urlaub wird trotzdem ein CUC Trinkgeld “erwartet”, wenn man sich einen Drink holt…wird insbesondere von Kanandiern so gehandhabt…nach dem Motto was ist schon ein CUC, frische Bettwäsche… frische Handtücher….alles funktioniert besser mit Trinkeld oder einem Geschenk. Sehr beliebt sind Marken T-Shirts oder Taschenlampen, oder Marken Duschgel, Shampoon, Creme usw. , natürlich auch Lippenstift und sonstiges was Frauen mögen…Schuhe, Strumpfhosen, Modeschmuck, usw.
    Zum Thema Cigarren. Sollte man eigenltich erst bei der Abreise im Flughafen z. B. Varadero kaufen. Viele Reiseleiter haben “ihre” Läden, bzw. ihre Fabriken… Am Ende der Reise weis man was was kostet und kann dann die verlangten Preise auch besser einschätzen. Alles in allen für Europäer sehr gewöhnungsbedürftig, da zum einen man den Eindruck hat, die haben den Gong schon gehört, aber laufen noch mit angezogener Handbremse. Liegt wohl am politischen System. Nie haben wir so etwas wie staatliche Macht gespürt, wir konnten uns überall frei bewegen, soweit es der Zeitplan zugelassen hat.
    Andererseits hatten wir auch den Eindruck, dass die ihr Leben so wollen…denn diese Gegensätze von 20 CUC pro Tag verdienen können – Oldtimer Taxi – und 18 CUC im Monat als Lehrer—-hat uns unser Reiseleiter erzählt— ist für uns Europäer nicht zu glauben.
    Unser Reisleiter hat uns auch erhählt, dass im Land Lehrer und Ärztewmangel besteht, da diese nach Venezuela geschickt werden um für Devisen bzw. Erdöl dort zu arbeiten. Ich denke es dauert nicht mehr lange, wird auch der dümmste oder faulste oder fleisigste merken, dass hier etwas nicht stimmt.

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