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Orishas ist eine Musikgruppe die sowohl moderne Hip-Hop und Rap-Elemente als auch kubanische Volksmusik wie Son und Bolero vereint. Benannt hat sich die Band nach den Göttern der Santeria-Religion. Eine Mixtur aus afrikanischem Glauben und Katholizismus, die es nur auf Kuba gibt.
Die Idee kam dem Produzenten „DJ Niko“ und dem kubanischen Emigranten „Flaco Pro“. Als sie sich noch Yotuel „Guerrero“ Manzanares, Hiram „Ruzzo“ Riveri und Rolan Rivero ins Studio holten nannten sie sich „Orishas“.
Livan „Flaco Pro“ hat die Band mit „DJ Niko“ gegründet. Er lebte bereits Mitte der Neunziger in Frankreich. zunächst arbeitete er als DJ für Radio Nova. Heute ist er allerdings nicht mehr in der Band. Rolan Gonzalez Rivero arbeitete als Professor für klassische Gittarren in Kuba. Er wanderte nach Frankreich aus um noch mehr musikalische Inspiration zu finden. Dort lernte er den Produzenten DJ Niko kennen der ihn nach einigen Probeaufnahmen mit in die Band nahm.
Yotuel Omar Romero Manzanares lebte bevor er nach Kuba kam unter anderem in Italien, Spanien und Frankreich. Er war vorher Mitglied in der Band Amenaza, die bis dato berühmteste Hip-Hop-Gruppe Kubas. Hiram Riveri Medina stammte vor seiner Auswanderung nach Frankreich von Kuba. Er rappte dort zusammen mit Yotuel in der Band Amenaza. Ursprünglich stammen allerdings alle vier Bandmitglieder aus der Hauptstadt Kubas Havanna und kannten sich bereits früher.
Nachdem den großen Plattenfirmen in Kuba diese Art von Musik gefiel wurde im Jahre 2000 das erste Album mit dem Namen „A lo Cubano“ ins Leben gerufen und machte mit 25.000 verkaufen CD´s Orishas zu Stars des spanischsprachigen Hip-Hops. 2004 erhielten sie für ihre außergewöhnliche Musik als beste Hip-Hop-Band den Latin Grammy. Orishas machte den Rap Cubano international hoffnungsfähig so das amerikanische Times Magazin. Weitere Tonträger neben - A lo Cubano - sind Emigrante im Jahre 2002, El Kilo im Jahre 2005, Antidiotico im Jahre 2007 und Coista buena im Jahre 2008. Die beiden Alben A lo Cubano (was soviel wie: auf kubanische Art” bedeutet) und Emigrante ernteten durch die Bank höchstes Lob und avancierten sowohl in Europa als auch in Süd- und Nordamerika zu beachtenswerten Beststellern.
Die Band hatte bereits vor ihrem zweiten Album – Emigrante – im Jahre 2002 weltweit mehr als 200 Konzerte gegeben. Zu ihren größten Hits zählen außerdem Lieder wie El Kilo und A lo Cubano vom gleichnamigen Album. Eine große Bereicherung war die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Andrea Levin, dem zweiten Mann neben dem französischen Stammproduzenten Niko Noki „DJ Niko“. Der in New York lebende Venezolaner gilbt als der innovativste Top Latin Produzent schlechthin.
Doch nicht nur stilistisch haben sie sich extrem weiterentwickelt, auch ihre verbale Schlagfertigkeit hat an Schärfe gewonnen. Die Songtexte beziehen sich fast immer auf das Geschehen in Kuba und die damit verbundenen Probleme und Freuden der Einwohner. Da sich allerdings einige Songtexte um politische Themen handelten, führte dies zur Zensur ihrer Veröffentlichung.
Die große Kunst der Orishas besteht darin, dass es ihnen mit spielerischer Leichtigkeit gelingt, die verschiedenen kubanischen Musikformen mit Rapmusik nahtlos zu verbinden. Jedem Song liegt ein typisch kubanisches Motiv zugrunde. Die rundum gelungene Symbiose aus traditioneller kubanischer Musik und modernem Hip Hop öffnete Tür und Tor. Heute umfassen die Band nur noch 3 Mitglieder: Rolan Rivero, Yotuel Manzanares und Hiram Riveri.
Seit dem Abschlusskonzert am 10.12.2009 in Hamburg befindet sich die Band in einer längeren Live-Pause.
Es gibt viele Wege mit Kuba per Telefon zu kommunizieren, nur leider keine wirklich günstigen. Meines Wissen ist Kuba das teuererste Land, was man anrufen kann. Wer dennoch dort anrufen möchte oder muss, hat verschiedene Möglichkeiten. Die günstigsten werde ich hier nennen. Falls jemand welche mit besserer (Sprachqualität) oder günstiger kennt, kann er sie gerne nennen und ich werde sie mit-aufnehmen.
Calling Card
In jedem Internet-Cafe gibt es Calling Karten über die man günstiger ins Ausland telefonieren kann. Dabei kauft man sich eine Karte für entweder 2,50 Euro oder 5,00 Euro, auf der eine “Einwahl”-Nummer zu finden ist. Nach einem Anruf bei dieser Nummer wird man aufgefordert einen Karten Code einzugeben, gefolgt von der Zielrufnummer. Vor dem Verbindungsaufbau wird einem noch die geschätzte mögliche Gesprächsdauer angesagt. Die Möglichen Minuten, variieren hierbei ebenfalls. Von 2 bis 12 Minuten bei einer 5,00 Euro Karte. Einfach mal ein Paar ausprobieren. Tipp hierbei: die neueren (nicht die schon lange bestehenden Karten) bieten meist mehr Minuten. Einfach mal den lokalen Händler fragen. Die Sprachqualität variiert hierbei von sehr klar und deutlich, bis verrauscht und leise.
Artikel dazu: Bester Preis für anrufe nach Kuba mit Calling Cards
Skype
Wie die meisten wohl wissen, kann man von Skype zu Skype weltweit kostenlos telefonieren. Nach Kuba ist das nur nicht immer möglich. Abhängig davon; wem Skype gerade gehört (Den Yankees oder den Europäern), der zur Verfügung stehenden Internet Verbindung in Kuba und ich denke mir mal, ob es von einer Art “great firewall” geblockt wird oder nicht. Was aber auf jeden Fall möglich wäre, ist auf seinem Skype Account Guthaben/Geld auf zu laden und damit zu telefonieren. In diesem Fall kann man praktischweise von überall Telefonieren, wo Skype Installiert ist. Oder es ggf. selbst Installieren. Die Verbindung von Skype ins Fest- oder Mobilfunk Netz (nach Kuba) kostet 0,957 Euro Pro Minute. Die Verbindung ist, wenn auf der kubanischen Seite alles in Ordnung ist, gut und stabil.
Call by Call
Schnell über eine Google suche zu finden, sind mit dem Suchwort: “Call by Call” verschiedene Anbieter oder Vergleichsseiten zu finden, bei denen man angibt von wo aus – man wo hin – rufen möchte. Bei “Call by Call” wird vor die eigentliche Rufnummer eine Art Vorwahl gesetzt, die den Anruf erheblich verbilligt. Das ganze Funktioniert ausschließlich von einem regulären Festnetzanschluss. Diese muss sogar meist noch von der deutschen Telekom sein. Ohne Anmeldung kostet ein Anruf, der ohne Verbindungsgebühr berechnet wird, etwas zwischen 0,40 und 0,60 Euro je Minute. Das variiert von Anbieter zu Anbieter, und von Monat zu Monat. Dieser günstige Tarif wird eigentlich nur für Anrufe ins Festnetz angeboten, von manchen aber auch, um ins Mobilfunknetz (Cubacel) zu telefonieren.Wegen Fehlender Erfahrung kann ich leider nichts zur Sprachqualität sagen.
Ein guter und stets aktueller Onlinevergleich ist unter folgendem Banner zu finden. Einfach anklicken, oben links auf “Festnetz” dann unter “Tarifcheck” entweder “weitere Länder” auswählen, oder auf “Tarifrechner (Profi)” klicken. Schon öffnet sich eine Unterseite, auf der man angeben kann, von wo aus – man wo hin anrufen möchte. Im Anschluß daran wird einem eine Liste als Ergebnis angezeigt, die die günstigsten Anbieter präsentiert. Dieser kostenlose online Vergleich ermöglicht ebenfalls ein Vergleich der Calling Card Anbieter. Wobei wir schon bei der nächsten Möglichkeit sind.
Festnetz
Wer z.B. über die Telekom mit einem der Call&Surf Tarifen anruft, bezahlt 0,99 Euro pro Minute und hat meiner Erfahrung nach die beste Sprach- und Verbindungsqualität. Außerdem, lässt sich so, praktisch von zu Hause aus telefonieren. Auch ist es am unkompliziertesten und nicht besonders schwer.
Neu und absolut empfehlenswert!
Eigener Beitrag zum Anbieter Rebtel: Für 75 cent die Minuten in Kuba Anrufen
Die Santeria ist die am meisten praktizierte Religion in Kuba. Jeder Kubaner kennt mindestens einen/eine und mit Sicherheit auch mehrere andere, die dieser gemischten afroamerikanischen Glaubensrichtung mit mehr oder weniger Ehrgeiz nachgehen.
Vermischt wurde dabei der von der Kolonialmacht Spanien verbreitete Katholizismus und der von den afrikanischen Sklaven mitgebrachte eigene Glauben, der mit Traditionen und dem verehren von Naturgeistern durchzogen ist.
Haupteinflüsse sind dabei die Kultur der: Yoruba (Nigeria), des Kongo (Zentralafrika) und des Abakuá (Geheimbund mit Einschlag aus u.a. Kamerun). Es handelt sich dabei stets um Naturreligionen die auf geheimgehaltene Mythen und Regeln basieren. Teilweise geht es um eine Art Glauben an die Wiedergeburt und verschiedenen Voodoo Praktiken. Dabei werden je nach dem, verschiedene Götter die soggenannten “Orishas” angebetet.
Es lassen sich auch Unterarten der Religion finden, die z.B. nur für Männer erlaubt sind oder eine bei der die Götter des Meeres angebetet werden, sowie selbstverständlich auch andere Naturgeister. Fast alle Religionen haben gemeinsam das sie Opfergaben erfordern die dann in Form von Sachleistungen wie Tieren, aber auch direkt in Bar erbracht werden. Dafür werden beim Geld verdienen, im Glück, Gesundheit oder der Liebe positive Impulse versprochen.
Über Sinn und Unsinn eines Glaubens möchte ich mich jetzt nicht auslassen, da das definitiv dem Rahmen sprengen würde.
Santeros sind reguläre Priester welche alle Heilpflanzen und Bräuche kennen. Die Einführungsrituale sind selbstverständlich geheim, beinhalten aber – soviel ist bekannt – das bei einer Wiedergeburt als Santero das zuvor “alte ich” des Gläubigen einen symbolischen Tod stirbt. Die danach höchste erreichbare Priesterstufe nennt sich Babalao.
Das, was wir als Messen bezeichnen würden, findet oft in für allen zugänglichen Wohnungen oder Verschlägen statt, begleitet von den traditionellen und geweihten Bata Trommeln und einem Trance Tanz. Man kann sie schon von weitem hören und beim passieren der Straßen Einblicke bekommen.

Zu erkennen sind Anhänger dieser Religionen an unterschiedlichen Merkmalen. In der Regel an einem Perlenarmband “Pulso“, das meist gelb und Grün – oder rot und weiß ist, aber je nach Glauben auch andere Farben haben kann. Im ersten Jahr, ist den Gläubigen nichts anderes gestattet als weiße Kleidung zu tragen. Von den Socken über die Schuhe bis hin zur Oberbekleidung inklusive der Kopfbedeckung. Bei den Frauen müssen zudem die Haare geschoren und das restliche Haar unter einem Tuch verborgen werden. Unter anderem darf auch nur aus eigenen, geweihten Gefäßen getrunken oder gegessen werden. Auch muss zusätzlich auf viele andere Gewohnheiten verzichtet werden und gewohntes eben auf rituelle Weise ausgeführt werden.
Seit einigen Jahren ist zu beobachten das diese Religion immer mehr Anhänger in den Vereinigten Staaten (estados unidos) und auch Europa findet. Die Katholische Kirche akzeptiert keine Art dieses Glaubens unterstützt aber die Frömmigkeit der breiten Bevölkerung.
Bei jeder Reise und meist auch zu Hause sinnvoll, sind aufgefrischte oder erste Impfungen gegen:
Wer zu einer bestimmten Risikogruppe gehört, schwanger ist oder Kinder mitnimmt sollte evtl. Rücksprache mit seinem Hausarzt halten. Je nach Reisezweck und Ziel sind ebenfalls anders lautende Vorkehrungen zu treffen. Was bedeutet, daß der Tourist welcher nicht vor hat sein Ressort zu verlassen, andere Regeln zu beachten hat wie der Entdecker der in die tiefste Ecke des Landes vordringen möchte. Nicht notwendig ist eine Malariaimpfung, da Kuba praktisch Malariafrei ist. Ein vernünftiger, also wirksamer Moskitoschutz z.B. als Spray ist ebenfalls zu empfehlen und vermindert das Risiko einer Stechinfektion.
Leitungswasser genießen selbst die Kubaner nicht ungekocht, also entweder ebenfalls abkochen, oder gleich abgepacktes Wasser aus der Flasche kaufen. Obst und Gemüse vor dem Verzehr immer reinigen.
Bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr, Piercing und Tätowierungen ist immer an den HIV / AIDS Virus zu denken, der in Kuba zwar weniger verbreitet als in anderen Ländern der dritten Welt, aber immer noch vorhanden ist ! Also, wenn nötig, in jedem Fall Kondome und sterile Nadeln verwenden.
Eine Auslands Krankenversicherung, welche im Bedarfsfall die Rückreisekosten übernimmt ist bei längeren Aufenthalten ebenfalls zu empfehlen (und seit ca. 05.2011 Pflicht). Sollte ohne Versicherungsschutz vor Ort doch noch etwas unvorhergesehenes passieren, ist es wirtschaftlicher mit einem/er Kubaner/in und ein Paar CUC in eine örtliche Poliklinik zu gehen, die in jedem Stadtteil und jedem Dorf zu finden sind. Die dortigen Verhältnisse sind zwar nicht mit europäischen zu vergleichen, geholfen wird einem aber trotzdem fachgerecht.
Leider ist Varadero das einzige was einem in Erinnerung bleibt oder einfällt wenn man an Varadero denkt. Nicht das es dort nicht schön wäre, doch verpasst man ein wenig das einzigartige zwischenmenschliche in Kuba zu erleben.
Mit den 22km langen Sandstränden bietet die Halbinsel Hicacos im Verwaltungsgebiet Matanzas gelegen die höchste Hoteldichte Kubas. Fälschlicherweise auch “Varadero” genannt streckt sich die Halbinsel vom Festland ab, wie ein gespreizter kleiner Finger von der Hand. Somit gibt es auf beiden Seiten Wasser, wobei nur auf der dem Meer zugewandten Seite Sand zu finden ist, bietet die Seite des Landesinneren eine Bucht die viel der ursprünglichen Fauna zeigt.
Die einzige größere Stadt in der nähe, Varadero bietet ebenfalls viele kleine Hotels, Parks und touristische Märkte. Schon in vor kolonialer Zeit gegründet, hat Varadero schon viel gesehen. Von Piraten, solventer kubanische Gesellschaft über amerikanische Großindustrielle (DuPont) und Ganster (Al Capone) bis hin zu Diktatoren (Fulgencio Batista). Der Massen Tourismus begann 1950 wurde aber erst 1990 aber nach der Öffnung für den Internationalen Tourismus wirtschaftlich relevant. Ab den neunziger Jahren wurden vornehmlich Oberklasse Hotels errichtet, die Varadero zu dem machten was es heute ist.
Den Weg dorthin finden die meisten Touristen über den Internationalen Flughafen von Varadero (Juan Gualberto Gomez) wo die meisten Touristen empfangen und abgefertigt werden. Bis auf Tagesausflüge in die anderen Provinzen, bekommt man von Kuba und seinen schönen Seiten leider nicht viel zu sehen. Wie anfangs schon erwähnt, hat Varadero eine unbestritten schöne Seite, die aber zu vernachlässigen ist wenn man sie mit den Möglichkeiten und Schönheiten vergleicht, die andere Städte und Provinzen zu bieten haben.
Leider werden die meisten Hotels nur gebaut aber schlecht instand gehalten, was sie mit den Internationalen Touristischen Zielen nicht vergleichbar macht. Ein Paar Prestigeträchtige Hotels gibt es aber, die heißt es über erfahrenere Urlauber in Kenntnis zu bringen. Grundsätzlich kann ich die Melia Hotelgruppe empfehlen, welche eine Vielzahl an Hotels in jeder Stadt zu bieten hat. Da fast alle vier bis fünf Sterne Hotels ein All inklusive Modell anbieten, wird einem die Auswahl der Verpflegung recht einfach gemacht. Das es einen Unterschied – z.B. der Servierten Getränke Lokal oder Importiert – gibt bemerkt man erst wenn man schon einige Hotels besucht und seine Erfahrungen gesammelt hat.
Geheimtipp: Golfclub Varadero – Melia Las Americas
Kuba hatte mehrere vom Staat betriebene Taxi Gesellschaften die alle zusammengeführt wurden und nun unter dem Namen “Cubataxi” firmieren. Die einzelnen Fahrzeuge jedoch unterscheiden sich in Qualität und Preis weit voneinander. Am günstigsten und auch am häufigsten anzutreffen als Individualreisemittel ist der Lada, welcher sicher noch aus russischen Subventionsbeständen besteht. Meist in schlichtem weiß gehalten und mit manchmal kurioser Innenausstattung, sind sie kein Vorbild für Komfort und Fahrsicherheit. Nichts desto trotz, kann man mit diesen Taxis kurze bis mittlere Strecken – vorausgesetzt man fährt mit eingeschaltetem Taxameter – sehr günstig zurücklegen. So kostet eine Fahrt quer durch Havanna nicht mehr als 5 CUC.
Vor den Oberklasse Hotels stehen aber auch Mittel- bis Oberklasse Taxis, die von VW Passat über neuere Seat Modelle bis hin zur E-Klasse von Mercedes relativ hochwertig sind. Die Gebühren dieser Art der Personenbeförderung sind etwas höher, reichen aber an die europäischen noch nicht heran. So bezahlt man für die selbe Strecke welche mit einem Lada die schon beschriebenen 5 CUC kostet, in etwa 8 CUC. Der Komfort ist wegen intakter Federung und vorhandener Klimaanlage selbstverständlich höher. Bei einem Kuba Urlaub, die wohl teureste Art sich fortzubewegen.
Tunlichst sollte man es unterlassen um die Preise zu Feilschen, da man im Gegensatz zur Fahrt mit dem Taxameter sicher immer den kürzeren ziehen wird. Einzige Ausnahme sind die nicht offiziellen Taxis, welche oft vor Einkaufszentren (wenn man diese so nennen kann) stehen. Deren Fahrer suchen ständig nach potentieller Kundschaft, und sind – dialektfreies Spanisch vorausgesetzt – auch mal mit einem oder zwei CUC (konvertiblen Peso) für eine Strecke von wenigen Minuten zufrieden.
Die Minivans neueren Baujahres welche fast nur vor Hotels oder nahe touristischen Plätzen zu finden sind, verlangen die höchsten Preise. Diese rechtfertigen sie mit der Möglichkeit mehrere Personen zum gewünschten Fahrtziel zu befördern. Ob das im eigenen Interesse ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Für längere Strecken die unbedingt oder auf eigenen Wunsch mit dem Taxi zurückgelegt werden müssen, bietet es sich an mit mehreren Taxifahrern zu Handeln. So kann man als Individualreisender von Havanna nach Varadero auf einem Preis zwischen 70 und 80 CUC kommen. Von Havanna zum Internationalen Flughafen von Varadero bezahle ich stets 60 CUC. Hier kommt es auf die Fähigkeiten und Lust zu Handeln oder persönliche Bekanntschaften an.
Dann gibt es noch eine günstigste und erlebnisreiche Möglichkeit sich in, oder zwischen den Ballungsräumen fort zu bewegen. Sogenannte caros colectivos die eigentlich nur von kubanern benutzt werden dürfen, welche sie einfach “Chevys” oder “Caro de diez Peso” nennen. Der Name kommt vom Preis, der pro Person und passiertem Stadtteil zehn peso cubano beträgt.
Als Beispiel bezahlt man für eine Fahrt von Havanna vieja nach Vedado eben den genannten Betrag von 10 peso cubano. Passiert man aber auf dem Weg von Havanna vieja nach Miramar den Stadtteil Vedado kostet die fahrt 20 peso cubano, was immer noch einen Fahrpreis von weit unter einem Euro bedeutet.
Selbstverständlich wird das nicht als Fahrt für nur eine Person angeboten. Was heißt, das es ein Großraumtaxi ist, das die immer gleiche Strecke abfährt und auf dem Weg die Fahrgäste ein- oder aussteigen. So kann es schonmal sein, das man zu viert auf einer Rücksitzbank Platz nimmt. Zu über 90 % sind es alte amerikanische Schlitten wie Chevrolet oder Ford die schon mehrere Millionen Kilometer auf dem Buckel haben. Offizielle Haltestellen gibt es nur wenige, wie z.B. Prado Neptuno.
Durch ein heranwinken hält man einen solchen Oldtimer an, der fast immer das Schild “Taxi” in der Windschutzscheibe stehen hat und fragt mit dem nennen der Hauptstraße die man passieren, oder dem Endziel, nach der Fahrtrichtung. Der Taxista sagt einem dann mit einem Kopfnicken oder einem “Vamos” daß das gewünschte Fahrtziel auf der Strecke liegt, oder er fährt ohne jegliche Geste einfach weiter.
Diese hier beschriebene Art des Fortkommens, sollte man erst ein Paar mal zusammen mit einem bekannten cubaner ausprobieren, bevor man es selbst zu seinem gewünschten Transportmittel wählt. Mir gefällt diese Art des Reisens einfach weil man so mit den Menschen zusammen kommt und gleichzeitig die Möglichkeit hat das Leben und seine alltäglichen Gegebenheiten mit anderen Augen zu betrachten.
Seite der kubanischen Botschaft / des Konsulats in Deutschland (Berlin und Bonn)
Botschaft von Kuba in Deutschland
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10439 Berlín
Telefonnummer: 030 – 916 118 11
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Seite des auswärtigen Amtes Deutschland mit Informationen über Kuba
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Bürgerservice: 03018-17-2000
Telefax: 03018-17-3402
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Seite der Deutschen Botschaft/Vertretung in Kuba
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Leiter: Dr. Claude-Robert Ellner, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
Calle 13, No. 652, Esquina á B, Vedado, La Habana.
Telefonnummer: 0053 7 – 833 24 60, 833 25 39, 833 25 69
Faxnummer: 0053 7 – 833 15 86
Postadresse: Embajada de la República Federal de Alemania,
Apartado 6610, La Habana, Kuba.
Visastelle Telefonnummer: 0053 7 – 833 31 88
E-Mail: info@havanna.diplo.de
Bekannt als eines der sichersten Länder das es in der Karibik gibt, kann man sich in Kuba wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit, an jedem Ort sicher fühlen. Ob das mit der überproportionalen Polizeipräsenz oder den relativ hohen Strafen für Vergehen jeder Art zusammenhängt kann ich nicht beurteilen. Sicher von beidem etwas. Zum Teil liegt es auch daran, daß das Leben sich in Kuba auf der Straße abspielt. Nicht wie bei uns anonym in den eigenen vier Wänden. Auf jeden Fall ein Grund mehr das Land zu besuchen ist, das man sich dort sicherer fühlen kann als an manchen Ecken in Europas.
Selbstverständlich gehört auch dazu, das man jedem bekannte Sicherheitsratschläge befolgt, wie:
Aber wie schon erwähnt ist es nicht mit Reisezielen wie Jamaika, Sri Lanka oder den Bahamas zu vergleichen, auf denen man tunlichst sein Resort nicht verlassen sollte. Ich kann zwar keinen Blankoscheck für Sicherheit ausstellen, und Menschen mit unguten Absichten gibt es auf der ganzen Welt – Eine gewisse Ruhe und Gelassenheit möchte und kann ich doch guten Gewissens vermitteln.
Ja das Internet. Ich möchte es mal so sagen, es gibt in Kuba so etwas ähnliches. Man kann sich also mit dem was wir Internet nennen verbinden. Das es nichts mit der Geschwindigkeit oder Zuverlässigkeit desselben zu tun hat, sollte somit auch klar sein. Ich würde es mit einem 56K Modem vergleichen, bestenfalls mit ISDN.
Die Möglichkeit ins Internet zu gehen, besteht in den meisten Hotels ab drei Sternen. In fast jedem Fall sind Computer in einem extra dafür vorgesehenen Raum zu finden. Man kauft dort wenn man online gehen will eine Guthabekarte von ETECSA mit einem Guthaben das für 30 Minuten oder eine Stunde reicht. Die Preise dafür variieren pro Stunde und Hotel zwischen 8 und 14 CUC. Je nachdem ob man in der Hauptstadt, in einem Touristenort oder auf einer kleinen Insel untergebracht ist.
Wenn die Möglichkeit geboten wird, mit dem eigenen Laptop online zu gehen, ist das stets die günstigere Alternative. In meinem favorisiertem Hotel, dem Melia Cohiba in Vedado (Havanna), ist es soweit ich es verglichen habe am günstigsten. Zwei Stunden über WiFi, eine Wireless Verbindung (W-LAN) sich mit den Netz zu verbinden kostet dort 12 CUC, was 6 CUC und somit ca. 5 Euro pro Stunde entspricht. Jedoch ist es dort nur in der Lobby möglich online zu gehen. Im Hotel Melia Havanna sowie einigen ganz neu fertig gestellten Touristenunterkünften, ist es sogar möglich per Wireless Lan (WIFI) vom Zimmer aus im world wide web zu surfen.
Auf gewisse amerikanische Seiten kann man aufgrund des Embargos (und einiger weiterer Gründe) nicht zugreifen. Auch das Downloaden von Daten funktioniert nur eingeschränkt. Die schon beschriebenen Karten sind zwar immer dieselben, können aber nur in dem Hotel benutzt werden, indem sie auch gekauft wurden. Also, nicht zuviel auf Vorrat kaufen, da man sie nicht mitnehmen und wo anders benutzen kann.