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Eine der meist Fotografierten Sehenswürdigkeiten ist wohl das Capitolio im Herzen Havannas. Einst als Regierungssitzt und Gegenstück zum Weißen Haus in Washington erbaut, dient es heute hauptsächlich noch als touristische Attraktion. An der Promenadestraße “Prado” ist es auch ein gern genutzter Treffpunkt. Direkt davor sind die üblichen Transportmittel wie Bici taxi, Caros oder reguläre Taxen zu finden.
Geschichte:
Das Capitolio in der kubanischen Hauptstadt Havanna gehört zu den berühmtesten Gebäuden des Inselstaates. Es wurde bei seinem Bau dem Kapitol in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington nachempfunden.
Ursprünge und Bau des Capitolio
Ursprünglich sollte auf dem Gebiet ein Präsidentenpalast errichtet werden, doch noch vor Beginn des Baumaßnahmen im Jahre 1917 änderte sich die Bestimmung des neuen Bauwerkes. Stattdessen sollte ein Tagungsort für die kubanische Legislative errichtet werden nach Vorbild des US-amerikanischen Kapitols, dass mit dem Kongress ebenfalls die gesetzgebende Gewalt beherbergt. Der Erste Weltkrieg beendete die Arbeiten jedoch bereits im Folgejahr wieder, wobei die bereits fertig gebaute Kuppel zerstört wurde. Unter dem neuen Präsidenten Gerardo Machado wurden die Arbeiten im Jahr 1926 mit einem leicht modifizierten Design wieder aufgenommen. Dank des immensen Einsatz von Arbeitskräften rund um die Uhr konnte die Struktur des Gebäudes bereits 1929 fertig gestellt werden. Das Repräsentantenhaus und der Senat zogen 1931 in den neuen Prachtbau ein, nachdem auch das fast ausschließlich aus Marmor bestehende Interieur fertig geworden war.
Das Capitolio im Wandel der Zeit
Bis in die späten 1950er Jahre blieb das Capitolio seiner Bestimmung entsprechend Sitz der Legislative. Nach der kubanischen Revolution 1959 wurde das Gebäude als Sitz für das kubanische Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Umwelt genutzt. Inzwischen steht der untere Bereich Besuchern zur Besichtigung offen. Außerdem werden in den vielen Konferenzräumen Tagungen abgehalten.
Das Bauwerk
Das neoklassische Bauwerk erinnert vom Namen ebenso wie vom äußeren Design und seiner ursprünglichen Bestimmung stark an das Kapitol in Washington. Dennoch war laut des federführenden Architekten Eugenio Raynieri die Kuppel des Pantheon das eigentliche Vorbild des Baus. Die Kuppel selbst wurde in den USA gebaut und nach Kuba importiert. Bis in die 50er Jahre war der Bau mit 92 Metern der höchste in der kubanischen Hauptstadt. Damit sollte der Macht des Parlaments auch auf architektonische Weise Ausdruck verliehen werden. Der Weg in das Innere des Gebäudes führt über 55 Treppenstufen, die als La Escalinata bekannt sind. Flankiert werden diese von zwei Statuen. Durch das mächtige Hauptportal von 36 Metern Breite und 16 Metern Höhe gelangen Besucher in den Innenbereich. Dieser wird dominiert von der fast 50 Tonnen schweren und inklusive Sockel über 17 Meter hohen Bronzebüste Statue der Republik. In der Mitte des Baus befinden sich zwei Innenhöfe, von denen der nördliche eine weitere Statue beinhaltet. Der rebellische Engel, so der Name dieser Büste, war eine Spende und wurde dem Gebäude erst nach Beendigung der Bauarbeiten zur Verfügung gestellt. Eine weitere Besonderheit dieses architektonischen Meisterwerks sind die Gärten. Sie wurden vom französischen Landschaftsarchitekten und Designer Jean-Claude Nicolas Forestier entworfen. Im einfachen europäischen Stil gehalten, handelt es sich um eine gepflegte Rasenfläche mit vier Gruppen von Königspalmen, konturiert durch ein Geflecht an Fußwegen .
Der Einfluss ausländischer Ideengeber für den Bau ist eine auffällige Eigenart des Capitolios. Die US-amerikanische Baufirma Purdy and Henderson leitete die Bauarbeiten, mit dem italienischen Künstler war ein weiterer Ausländer für die Erschaffung der Statuen zuständig. Die Gärten des Franzosen Forestier sind ebenso stilbildend wie die in Frankreich konstruierten Leuchten im Inneren des Capitolios.
Tipp:
Eines der durchaus empfehlenswerten Restaurants Namens “Los Nardos” liegt fast direkt gegenüber. Die Lokalität hat gedämmtes Licht, gut ausgebildetes sowie motiviertes Personal und ein im gesamten romantisches Ambiente. Wegen des guten Preis- /Leistungsverhältnis der Lokalität, ist Abends regelmäßig eine lange Menschenschlange dort, um auf Einlass zu warten. Das warten jedoch lohnt sich, auch ist man zumeist nach wenigen Minuten an der Reihe. Die Preise, Qualität sowie größe der Portionen sind vorbildlich.
Supermärkte wie Wir sie kennen, gibt in Havanna bis heute nicht. Doch sind mir zwei Läden bekannt die dem Uns so selbstverständlichen Einkaufsvergnügen sehr nahe kommen. Einer davon liegt im Stadtteil Vedado und heißt “Galeria de Paseo”. Gleichnamig wie die Straße in der das Geschäft gelegen ist. Genau gesagt an der Kreuzung “Malecon” und “Paseo”, gegenüber dem Hotel Melia Cohiba. Die dort angebotenen Waren sind zu 90 % Konserven, Getränke oder Trockenwaren wie Nudeln oder Kaffee. Einfach alles was sich importieren und lange Lagern lässt.
Den langen Transportwegen und hohen Lagerkosten nach sind auch die Preise gestaltet. Eine Fleisch- und Wursttheke bei der es z.B. Rinderhack oder ein Paar verschiedene Sorten von Schinkenwurst und Käse gibt ist ebenfalls in den Läden vorhanden. In einigen Gefriertruhen sind regionale Produkte wie Hähnchen oder Fisch zu finden. Auch die Preise dieser Produkte sind weit vom realen Wert entfernt.
Wer früh genug kommt, kann im selben Laden auch Brot kaufen. Früh genug bedeutet, das wenn das täglich gelieferte Brot aus ist, kein neues besorgt oder produziert wird. Die Öffnungszeiten sind sehr kundenfreundlich gestaltet, da dieses Geschäft sieben Tage die Woche geöffnet ist.
Der andere Markt liegt in Miramar an der dritten Staße (Avenida tercera) und heißt “No 73″ wie die Hausnummer der Straße an der er erbaut wurde. Er liegt, wenn man von Vedado aus kommt, kurz vor dem Hotel Melia Havanna, auf der linken Straßenseite. Dieser Markt ist von der Fläche und dem Angebot her größer als der erste. Es gibt dort mehr Auswahl an der Fleisch-/ Wursttheke, sowie des gesamten Sortiments. Auch frisches Gemüse ist dort mittlerweile zu finden. Zusätzlich gibt es im Eingangsbereichs einen kleinen Elektro-/Haushaltswarenbereich.
In beiden genannten Supermärkten wird als Zahlungsmittel ausschließlich der CUC akzeptiert. Beim Verlassen des jeweiligen Geschäftes wird die eingekaufte Ware, ähnlich wie im Großhandel, von einem “Türsteher” nach kontrolliert. Mit einem kurzen Blick auf den Kassenzettel und in die jeweiligen Tüten, überprüft er bezahltes und gekauftes. Für Frauen ist in keinem der beiden Läden das mitbringen einer Tasche erlaubt. Dafür jedoch wurden vor jedem Geschäft extra Garderoben geschaffen, bei der man seinen Rucksack oder eine Handtasche abgeben kann.
Orishas ist eine Musikgruppe die sowohl moderne Hip-Hop und Rap-Elemente als auch kubanische Volksmusik wie Son und Bolero vereint. Benannt hat sich die Band nach den Göttern der Santeria-Religion. Eine Mixtur aus afrikanischem Glauben und Katholizismus, die es nur auf Kuba gibt.
Die Idee kam dem Produzenten „DJ Niko“ und dem kubanischen Emigranten „Flaco Pro“. Als sie sich noch Yotuel „Guerrero“ Manzanares, Hiram „Ruzzo“ Riveri und Rolan Rivero ins Studio holten nannten sie sich „Orishas“.
Livan „Flaco Pro“ hat die Band mit „DJ Niko“ gegründet. Er lebte bereits Mitte der Neunziger in Frankreich. zunächst arbeitete er als DJ für Radio Nova. Heute ist er allerdings nicht mehr in der Band. Rolan Gonzalez Rivero arbeitete als Professor für klassische Gittarren in Kuba. Er wanderte nach Frankreich aus um noch mehr musikalische Inspiration zu finden. Dort lernte er den Produzenten DJ Niko kennen der ihn nach einigen Probeaufnahmen mit in die Band nahm.
Yotuel Omar Romero Manzanares lebte bevor er nach Kuba kam unter anderem in Italien, Spanien und Frankreich. Er war vorher Mitglied in der Band Amenaza, die bis dato berühmteste Hip-Hop-Gruppe Kubas. Hiram Riveri Medina stammte vor seiner Auswanderung nach Frankreich von Kuba. Er rappte dort zusammen mit Yotuel in der Band Amenaza. Ursprünglich stammen allerdings alle vier Bandmitglieder aus der Hauptstadt Kubas Havanna und kannten sich bereits früher.
Nachdem den großen Plattenfirmen in Kuba diese Art von Musik gefiel wurde im Jahre 2000 das erste Album mit dem Namen „A lo Cubano“ ins Leben gerufen und machte mit 25.000 verkaufen CD´s Orishas zu Stars des spanischsprachigen Hip-Hops. 2004 erhielten sie für ihre außergewöhnliche Musik als beste Hip-Hop-Band den Latin Grammy. Orishas machte den Rap Cubano international hoffnungsfähig so das amerikanische Times Magazin. Weitere Tonträger neben - A lo Cubano - sind Emigrante im Jahre 2002, El Kilo im Jahre 2005, Antidiotico im Jahre 2007 und Coista buena im Jahre 2008. Die beiden Alben A lo Cubano (was soviel wie: auf kubanische Art” bedeutet) und Emigrante ernteten durch die Bank höchstes Lob und avancierten sowohl in Europa als auch in Süd- und Nordamerika zu beachtenswerten Beststellern.
Die Band hatte bereits vor ihrem zweiten Album – Emigrante – im Jahre 2002 weltweit mehr als 200 Konzerte gegeben. Zu ihren größten Hits zählen außerdem Lieder wie El Kilo und A lo Cubano vom gleichnamigen Album. Eine große Bereicherung war die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Andrea Levin, dem zweiten Mann neben dem französischen Stammproduzenten Niko Noki „DJ Niko“. Der in New York lebende Venezolaner gilbt als der innovativste Top Latin Produzent schlechthin.
Doch nicht nur stilistisch haben sie sich extrem weiterentwickelt, auch ihre verbale Schlagfertigkeit hat an Schärfe gewonnen. Die Songtexte beziehen sich fast immer auf das Geschehen in Kuba und die damit verbundenen Probleme und Freuden der Einwohner. Da sich allerdings einige Songtexte um politische Themen handelten, führte dies zur Zensur ihrer Veröffentlichung.
Die große Kunst der Orishas besteht darin, dass es ihnen mit spielerischer Leichtigkeit gelingt, die verschiedenen kubanischen Musikformen mit Rapmusik nahtlos zu verbinden. Jedem Song liegt ein typisch kubanisches Motiv zugrunde. Die rundum gelungene Symbiose aus traditioneller kubanischer Musik und modernem Hip Hop öffnete Tür und Tor. Heute umfassen die Band nur noch 3 Mitglieder: Rolan Rivero, Yotuel Manzanares und Hiram Riveri.
Seit dem Abschlusskonzert am 10.12.2009 in Hamburg befindet sich die Band in einer längeren Live-Pause.
Diese Casa Particular (Ferienwohnung) im Stadtteil Vedado ist nicht nur sehr exklusiv sondern gleichzeitig preiswert. Die Besitzer sind ein sehr nettes und vertrauensvolles Ehepaar, welche diese Ferienwohnung seit vielen Jahren vermieten. Die Unterkunft ist zwar über einen geschlossenen Zugang mit der Wohnung verbunden, verfügt aber über einen eigenen Eingang der die Casa sehr unabhängig und ruhig macht.
Im 18. ten Stockwerk eines gut erhaltenen Hochhauses hat man in dieser sehr großen Casa Particular, Meerblick und eine gleichzeitige Überischt der Stadtteile Havanna vieja, Centro Havanna, Vedado, und Miramar. Diese Casa verfügt über:
und vielen Fenster mit Blick auf die Uferpromenade Malecon und den Golf von Mexiko
Gereinigt wird die Casa von einer Putzfrau ca. alle drei Tage, dann werden auch die Handtücher und Bettwäsche gewechselt. Abgespült und das Bett gemacht wird fast täglich. Die Tagesmiete beträgt 35 – 40 CUC, je nach Saison und Auslastung. Über einen freien Termin und weitere Reservierungsdaten kann man sich über Casa Particular Vermittlung jederzeit erkundigen.
Weitere Ansicht, detailliertere Beschreibung sowie Buchungsmöglichkeit für die beschriebene Casa particular ist unter: http://www.casa-particular-kuba.de/havanna-vedado/
zu finden.
Kuba hatte mehrere vom Staat betriebene Taxi Gesellschaften die alle zusammengeführt wurden und nun unter dem Namen “Cubataxi” firmieren. Die einzelnen Fahrzeuge jedoch unterscheiden sich in Qualität und Preis weit voneinander. Am günstigsten und auch am häufigsten anzutreffen als Individualreisemittel ist der Lada, welcher sicher noch aus russischen Subventionsbeständen besteht. Meist in schlichtem weiß gehalten und mit manchmal kurioser Innenausstattung, sind sie kein Vorbild für Komfort und Fahrsicherheit. Nichts desto trotz, kann man mit diesen Taxis kurze bis mittlere Strecken – vorausgesetzt man fährt mit eingeschaltetem Taxameter – sehr günstig zurücklegen. So kostet eine Fahrt quer durch Havanna nicht mehr als 5 CUC.
Vor den Oberklasse Hotels stehen aber auch Mittel- bis Oberklasse Taxis, die von VW Passat über neuere Seat Modelle bis hin zur E-Klasse von Mercedes relativ hochwertig sind. Die Gebühren dieser Art der Personenbeförderung sind etwas höher, reichen aber an die europäischen noch nicht heran. So bezahlt man für die selbe Strecke welche mit einem Lada die schon beschriebenen 5 CUC kostet, in etwa 8 CUC. Der Komfort ist wegen intakter Federung und vorhandener Klimaanlage selbstverständlich höher. Bei einem Kuba Urlaub, die wohl teureste Art sich fortzubewegen.
Tunlichst sollte man es unterlassen um die Preise zu Feilschen, da man im Gegensatz zur Fahrt mit dem Taxameter sicher immer den kürzeren ziehen wird. Einzige Ausnahme sind die nicht offiziellen Taxis, welche oft vor Einkaufszentren (wenn man diese so nennen kann) stehen. Deren Fahrer suchen ständig nach potentieller Kundschaft, und sind – dialektfreies Spanisch vorausgesetzt – auch mal mit einem oder zwei CUC (konvertiblen Peso) für eine Strecke von wenigen Minuten zufrieden.
Die Minivans neueren Baujahres welche fast nur vor Hotels oder nahe touristischen Plätzen zu finden sind, verlangen die höchsten Preise. Diese rechtfertigen sie mit der Möglichkeit mehrere Personen zum gewünschten Fahrtziel zu befördern. Ob das im eigenen Interesse ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Für längere Strecken die unbedingt oder auf eigenen Wunsch mit dem Taxi zurückgelegt werden müssen, bietet es sich an mit mehreren Taxifahrern zu Handeln. So kann man als Individualreisender von Havanna nach Varadero auf einem Preis zwischen 70 und 80 CUC kommen. Von Havanna zum Internationalen Flughafen von Varadero bezahle ich stets 60 CUC. Hier kommt es auf die Fähigkeiten und Lust zu Handeln oder persönliche Bekanntschaften an.
Dann gibt es noch eine günstigste und erlebnisreiche Möglichkeit sich in, oder zwischen den Ballungsräumen fort zu bewegen. Sogenannte caros colectivos die eigentlich nur von kubanern benutzt werden dürfen, welche sie einfach “Chevys” oder “Caro de diez Peso” nennen. Der Name kommt vom Preis, der pro Person und passiertem Stadtteil zehn peso cubano beträgt.
Als Beispiel bezahlt man für eine Fahrt von Havanna vieja nach Vedado eben den genannten Betrag von 10 peso cubano. Passiert man aber auf dem Weg von Havanna vieja nach Miramar den Stadtteil Vedado kostet die fahrt 20 peso cubano, was immer noch einen Fahrpreis von weit unter einem Euro bedeutet.
Selbstverständlich wird das nicht als Fahrt für nur eine Person angeboten. Was heißt, das es ein Großraumtaxi ist, das die immer gleiche Strecke abfährt und auf dem Weg die Fahrgäste ein- oder aussteigen. So kann es schonmal sein, das man zu viert auf einer Rücksitzbank Platz nimmt. Zu über 90 % sind es alte amerikanische Schlitten wie Chevrolet oder Ford die schon mehrere Millionen Kilometer auf dem Buckel haben. Offizielle Haltestellen gibt es nur wenige, wie z.B. Prado Neptuno.
Durch ein heranwinken hält man einen solchen Oldtimer an, der fast immer das Schild “Taxi” in der Windschutzscheibe stehen hat und fragt mit dem nennen der Hauptstraße die man passieren, oder dem Endziel, nach der Fahrtrichtung. Der Taxista sagt einem dann mit einem Kopfnicken oder einem “Vamos” daß das gewünschte Fahrtziel auf der Strecke liegt, oder er fährt ohne jegliche Geste einfach weiter.
Diese hier beschriebene Art des Fortkommens, sollte man erst ein Paar mal zusammen mit einem bekannten cubaner ausprobieren, bevor man es selbst zu seinem gewünschten Transportmittel wählt. Mir gefällt diese Art des Reisens einfach weil man so mit den Menschen zusammen kommt und gleichzeitig die Möglichkeit hat das Leben und seine alltäglichen Gegebenheiten mit anderen Augen zu betrachten.
In Kuba einen Leihwagen zu mieten funktioniert grundsätzlich nicht anders als in anderen Ländern, doch hat das System dort so seine Eigenheiten. Die dort verfügbaren Mietwagen Anbieter unterschieden sich weniger in Preis, als in der Klasse der Fahrzeuge und deren Verfügbarkeit.
Bei fast allen kubanischen Leihwagen Anbietern, gilt:
Sollte einmal etwas mit den Papieren nicht in Ordnung sein kann man evtl. nach einem anderen Lösungsweg als dem üblichen Fragen. Manchmal, kann man das ein oder andere auf kubanische Weise regeln, worauf man sich aber nicht verlassen sollte.
Außerdem ist zu beachten, das auch wenn die Vorschriften bezüglich des Straßenverkehrs nicht so eng gefasst sind wie bei uns, ein Unfall mit Personenschaden empfindliche Strafen nach sich ziehen kann. Deswegen ist zu empfehlen große Strecken nur bei Tageslicht zurückzulegen, da es nachts – bei schlechter Sicht – schneller zu einem Unfall kommt als Tagsüber.
Von den im folgenden genannten Autovermietungen habe ich nur bei Rexcar und Transtur gebucht, wobei ich gleich anmerken möchte das mir der Service und die Fahrzeuge von Rex Car besser gefallen haben. Ohne Frage werden dort auch mehr verschiedene Mittel- bis Oberklasse Fahrzeuge angeboten, wenn auch mit eindeutig weniger Stationen als bei transtur zu rechnen ist.
Internet Auftritte kubanischer Autovermietungen:
http://www.rex.cu
http://www.rex.cu/longrent bieten auch Angebote für eine Langzeitmiete
http://www.havanautos.com
http://www.transtur.cu
http://www.gaviota-grupo.com
http://www.transturvaradero.com
Weitere gute Tipps für das mieten von Leihfahrzeugen im In- oder Ausland sind bei der Mietwagenzentrale zu finden.
Seite der kubanischen Botschaft / des Konsulats in Deutschland (Berlin und Bonn)
Botschaft von Kuba in Deutschland
Adresse:
Stavangerstraße 20
10439 Berlín
Telefonnummer: 030 – 916 118 11
Faxnummer: 030 – 916 45 53
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet.
Mittwochs zusätzlich auch von 14 bis 16 Uhr
Telefonischer Ansagedienst : 030 – 44 73 70 23
Telefonische Beratung: Montags – Freitags von 14:00 – 16:00 Uhr
Telefonnummer: 030 – 44 793 – 109 / 105
E-mail: recepcion-consulado@botschaft-kuba.de
Konsulat von Kuba in Deutschland
Adresse:
Kennedyallee 22-24
53175 Bonn, Bad Godesberg
Öffnungszeiten: Montags – Freitags von 9:00-12:00 Uhr
Telefonnummer: 0228-3090 Faxnummer: 0228-309244
Telefonische Beratung: Montags – Freitags: von 14:00-16:30 Uhr
E-mail: kons-od-bonn@botschaft-kuba.de
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Seite des auswärtigen Amtes Deutschland mit Informationen über Kuba
Adresse:
Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
Postanschrift: 11013 Berlin
Telefon: 03018-17-0
Bürgerservice: 03018-17-2000
Telefax: 03018-17-3402
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Seite der Deutschen Botschaft/Vertretung in Kuba
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Leiter: Dr. Claude-Robert Ellner, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
Calle 13, No. 652, Esquina á B, Vedado, La Habana.
Telefonnummer: 0053 7 – 833 24 60, 833 25 39, 833 25 69
Faxnummer: 0053 7 – 833 15 86
Postadresse: Embajada de la República Federal de Alemania,
Apartado 6610, La Habana, Kuba.
Visastelle Telefonnummer: 0053 7 – 833 31 88
E-Mail: info@havanna.diplo.de
Bekannt als eines der sichersten Länder das es in der Karibik gibt, kann man sich in Kuba wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit, an jedem Ort sicher fühlen. Ob das mit der überproportionalen Polizeipräsenz oder den relativ hohen Strafen für Vergehen jeder Art zusammenhängt kann ich nicht beurteilen. Sicher von beidem etwas. Zum Teil liegt es auch daran, daß das Leben sich in Kuba auf der Straße abspielt. Nicht wie bei uns anonym in den eigenen vier Wänden. Auf jeden Fall ein Grund mehr das Land zu besuchen ist, das man sich dort sicherer fühlen kann als an manchen Ecken in Europas.
Selbstverständlich gehört auch dazu, das man jedem bekannte Sicherheitsratschläge befolgt, wie:
Aber wie schon erwähnt ist es nicht mit Reisezielen wie Jamaika, Sri Lanka oder den Bahamas zu vergleichen, auf denen man tunlichst sein Resort nicht verlassen sollte. Ich kann zwar keinen Blankoscheck für Sicherheit ausstellen, und Menschen mit unguten Absichten gibt es auf der ganzen Welt – Eine gewisse Ruhe und Gelassenheit möchte und kann ich doch guten Gewissens vermitteln.
Ja das Internet. Ich möchte es mal so sagen, es gibt in Kuba so etwas ähnliches. Man kann sich also mit dem was wir Internet nennen verbinden. Das es nichts mit der Geschwindigkeit oder Zuverlässigkeit desselben zu tun hat, sollte somit auch klar sein. Ich würde es mit einem 56K Modem vergleichen, bestenfalls mit ISDN.
Die Möglichkeit ins Internet zu gehen, besteht in den meisten Hotels ab drei Sternen. In fast jedem Fall sind Computer in einem extra dafür vorgesehenen Raum zu finden. Man kauft dort wenn man online gehen will eine Guthabekarte von ETECSA mit einem Guthaben das für 30 Minuten oder eine Stunde reicht. Die Preise dafür variieren pro Stunde und Hotel zwischen 8 und 14 CUC. Je nachdem ob man in der Hauptstadt, in einem Touristenort oder auf einer kleinen Insel untergebracht ist.
Wenn die Möglichkeit geboten wird, mit dem eigenen Laptop online zu gehen, ist das stets die günstigere Alternative. In meinem favorisiertem Hotel, dem Melia Cohiba in Vedado (Havanna), ist es soweit ich es verglichen habe am günstigsten. Zwei Stunden über WiFi, eine Wireless Verbindung (W-LAN) sich mit den Netz zu verbinden kostet dort 12 CUC, was 6 CUC und somit ca. 5 Euro pro Stunde entspricht. Jedoch ist es dort nur in der Lobby möglich online zu gehen. Im Hotel Melia Havanna sowie einigen ganz neu fertig gestellten Touristenunterkünften, ist es sogar möglich per Wireless Lan (WIFI) vom Zimmer aus im world wide web zu surfen.
Auf gewisse amerikanische Seiten kann man aufgrund des Embargos (und einiger weiterer Gründe) nicht zugreifen. Auch das Downloaden von Daten funktioniert nur eingeschränkt. Die schon beschriebenen Karten sind zwar immer dieselben, können aber nur in dem Hotel benutzt werden, indem sie auch gekauft wurden. Also, nicht zuviel auf Vorrat kaufen, da man sie nicht mitnehmen und wo anders benutzen kann.